Hitlers Mercedes
Es gibt Menschen, die zahlen sogar für das Auto eines Massenmörders sehr, sehr viel Geld. Im Auftrag eines russischen Milliardärs begab sich jüngst der Düsseldorfer Oldtimer-Händler Michael Fröhlich, 59, auf die Suche nach einem als verschollen geltenden Mercedes (300-Liter-Tank, Panzerglas, 18 Millimeter-Blech) von Adolf Hitler. Fröhlich fand das Auto in einer Braunschweiger Garage.
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Fröhlich: Meine Recherchen ergaben, dass er [der Wagen] nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst für 2000 Reichsmark nach Österreich verkauft wurde. Anschließend landete er im Keller des "Imperial Palace" in Las Vegas. Von dort kam er nach München, in die Sammlung eines Brauerei-Milliardärs, der kürzlich starb. Seine Witwe verkaufte das Auto zusammen mit einigen anderen Nazi-Wagen, beispielsweise aus dem Besitz von Außenminister Joachim von Ribbentrop, nach Bielefeld. Der neue Besitzer, ein Privatmann, befindet sich nun dank mir in Verhandlungen mit dem russischen Milliardär. Noch ist das Geld, den Preis darf ich nicht nennen, nicht überwiesen. Öffentlich ausgestellt wurden die Wagen übrigens nie.
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Daraus läßt sich doch bestimmt was machen...!
